Content Delivery Networks sind für Anbieter kommerzieller Seiten ja mittlerweile quasi zum Standard geworden. Aber auch für einzelne Blog-Installationen werden solche immer interessanter. Zumal auch immer mehr kostenlose Angebote auf den Markt geschmissen werden.
Photon
Zuallererst ist da Photon. Ein CDN für Bilder von WordPress selbst. Photon ist Bestandteil der WordPress-Erweiterung Jetpack.
Die Konfiguration ist denkbar einfach, vorrausgesetzt man hat bereits Jetpack installiert. In den Einstellung von Jetpack muss man einfach nur Photon aktivieren und schon werden werden die Bilder in den Artikeln über Photon ausgeliefert.Kostenlos und mit einem Zeitaufwand von maximal 2-3 Minuten, sollte man noch Jetpack installieren müssen oder einen WordPress.com-Accoun erstellen müssen.
jsDelivr
jsDelivr ist, wir der Name schon vermuten lässt, zuständig für JS-Files, einschließlich jQuery-Plugins. Aber auch CSS.
Technisch funktioniert das ein bisschen anders als man es eigentlich kennt. jsDelivr zieht sich nicht von selbst unbekannte Dateien – diese muss man von Hand in ein Github-Repo schmeißen. Selbst erstelltes CSS wird also nicht sofort auf Anhieb funktionieren.Aber zurück zur Installation: Man muss das jsDelivr-Wordpress-Plugin installieren, darüber den eigenen Blog nach den benutzten JS- und CSS-Dateien scannen lassen und diese dann, wenn im CDN verfügbar, aktivieren.
Nebenbei kann man auch noch alle JS-Files “im Footer” (also am Ende des Dokuments) einbinden und somit später parsen lassen, was wiederum auch ein bisschen zusätzliche Geschwindigkeit bringt.
Fazit
Dieser Blog fühlt sich nach wenigen Minuten Einrichtung der beiden Plugins schon ein ganzes Stück schneller an. Und auch im PageSpeed Insight wird nicht mehr ganz so viel zu optimieren vorgeschlagen. Mit wenig Aufwand also schon einiges an Performance gewonnen. Google wird es sicher auch freuen.
Natürlich gäbe es da auch noch andere kostenlose Dienste wie z.B. Cloudflare, mit umfassenderen Angebtoten. Dafür müsste man aber allerdings die Nameserver-Einträge der Domain umbiegen und so. Irgendwie ist mir das nicht so ganz geheuer. Auch wenn Cloudflare ziemlich interessante Angebote hat, mit denen z.B. auch noch Content ausgeliefert werden kann, wenn der eigentliche Webserver mal wegbricht. Für den einen oder anderen sicher ziemlich interessant!



