Permalink

Angespielt: Battlefield Hardline

Battlefield Hardline Logo

Kurz vor der E3 sickerte es schon durch, auf der E3 wurde es dann bestätigt: Das nächste Battlefield wird “Battlefield Hardline”. Mittlerweile kann man auch, mit etwas Glück, die Closed Beta spielen. (Bei der Computer Bild Spiele kann man auch Hardline Beta-Keys für gewinnen, sowohl auch Beta-Keys für die PS4)

Ich habe es auch schon ein wenig angespielt und irgendwie weiß ich noch nicht, ob es mir gefällt. Es ist auf jeden Fall ganz anders. Statt den USA, China und Russland bekämpfen sich nun Police und Criminals.
Und statt auf großen Schlachtfeldern wird nun in der Innenstadt gekämpft. Platz für Panzer und anderes schwereres Gefährt ist hier nicht. Der Fuhrpark stellt sich hier aus Sportwagen, SUVs, Motorräder und Hubschraubern zusammen.

Battlefield Hardline 6 WM

Aktuell gibt es 2 Spielmodi in der Beta:
Blood Money und Heist

Spielmodus: Blood Money

In der Mitte der Karte steht ein geknackter Tresor und beide Teams müssen versuchen so viel Geld wie möglich aus diesem zentralen Tresor in ihren eigenen Geldtransporter zu bringen. Dieser steht fest auf der Karte und kann nicht bewegt werden. Man rennt also los, stopft sich am Tresor die Taschen voll und versucht zum eigenen Transporter zu kommen.
Man kann sich aber auch am Geldtransporter des anderen Teams bedienen, und deren Beute so wieder verringern.
Das Team, dessen Transporter als erstes vollgeladen ist, gewinnt die Runde.

Battlefield Hardline Screenshot

Spielmodus: Heist

Im Heist Modus müssen die Criminals “die Beute” aus zwei Transportern stehlen und auf das Dach eines Hochhauses bringen um dort abgeholt zu werden. Das Spiel startet, die Criminals sprengen mal eben schnell die Transporter und können an die Koffer. In der Zeit schafft man es als Cop fast nicht zum Transporter zu gelangen – also muss man die Beuteträger erledigen, damit die Beute wieder zurückgesetzt wird.
Also kann es schon eine ganze Weile hin und hergehen, bis die Criminals mit den beiden Beutestücken auf dem Dach ankommen.

Battlefield Hardline 8 WM

Waffen & Gadgets

Neue Waffen und Gadgets schaltet man nicht einfach nur über den Spielfortschritt frei, wie es bei den bisherigen Battlefield-Teilen war, sondern man muss sie zusätzlich auch noch kaufen. Für jede gespielte Runde bekommt man Geld, was man dann wieder in die Ausrüstung stecken kann. Anders als bei Counter-Strike z.B. bleiben die gekauften Gegenstände allerdings auch für nachfolgende Partien freigeschaltet.
Es gibt einige neue Gadgets, welche mir ganz gut gefallen:

  • Survivalist
    • Eine Spritze mit der man sich selbst wiederbeleben kann, wenn man nicht durch z.B. eine Explosion gestorben ist.
  • Enterhaken
    • Den Enterhaken kann man an Gebäuden hochschießen und dann an der Wand hochklettern. Das Seil kann allerdings zerstört werden, sollte jemand darauf schießen.
  • Zipline
    • Ähnlich wie der Enterhaken, nur kann man hiermit von einem höher gelegenen Punkt zu einem anderen Punkt rutschen

Insgesamt weiß ich aber wirklich noch nicht, ob ich dieses Battlefield gut finde. Zum einen habe ich die Befürchtung, dass es (noch mehr) zu einem Kiddie-Spiel verkommt, wo nur noch beleidigt und geflamed wird. Dann fehlen mir da doch irgendwie die Panzer und was dort sonst ein Battlefield bisher eben so ausgemacht hat.
Und dann ist da noch der Preis: Da es als eigenständiges Spiel vertrieben wird und somit 59,99€ für die Standard-Version und 69,99€ für die Digital Deluxe fällig werden.
Auch wenn noch weitere Spielmodi folgen sollen: Als Addon für Battlefield 4 hätte ich es wirklich interessant gefunden, aber für mindestens 60€ werde ich es mir wirklich genau überlegen.

Permalink

VOIP/SIP-Telefonie auf dem Mac – so geht’s!

Telephone App

Lange bin ich schon Kunde der Telekom und habe dort auch einen VOIP-Anschluss. Die Einrichtung ist ein bisschen mehr Geraffel in der Fritzbox, sonst unterscheidet sich ein VOIP-Anschluss ja in der Benutzung nicht von einem herkömmlichen.
Mein neuer Job erfordert es jetzt aber, dass ich doch mal länger z.B. mit Kollegen telefoniere. Das Telefon da die ganze Zeit an das Ohr zu halten ist irgendwann ziemlich nervig. Da kam mir wieder in den Sinn, dass ich doch den VOIP-Anschluss habe, und man darüber doch bestimmt auch auf dem Mac über das Headset telefonieren kann.
Mit ein bisschen googlen findet man sogar eine Seite bei der Telekom, auf der die Verbindungseinstellungen stehen.

Jetzt braucht man noch eine App zum telefonieren. Ich probierte einige aus, am ende fiel die Wahl auf die kostenlose App “Telephone” (hier im Mac App Store).
Das Design ist ziemlich übersichtlich gehalten, aber es funktioniert alles ziemlich super. Und kommt ein Anruf rein, wird iTunes automatisch pausiert.

Telephone Accounts
Der “Vollständige Name” ist eure Telefonnummer, der Benutzername eure Mail-Adresse bei der Telekom. Der Rest in diesem Schritt sollte selbsterklärend sein.

Telephone Accounts Erweitert
Hier ist die SIP-Adresse eure Telefonnummer mit dem Zusatz @t-online.de, der Proxy ist auch selbsterklärend.

Telephone Netzwerk
In den Netzwerk-Einstellungen nun nochmal den SIP-Proxy und den STUN-Server eintragen, und schon kann lostelefoniert werden.

Permalink

Erfahrungsbericht: Fotobuch von Snapfish

Snapfish Fotobuch mit Präsentationsbox

Als Hobby-Fotograf, der mal hier und da ein paar Schnappschüsse macht, hat man immer eine ganze Menge an Fotos auf der Platte liegen. Einige Fotos aus diesem Haufen bearbeitet man dann und lädt sie zu Flickr, 500px oder wo auch immer hoch und schon geraten sie fast wieder in Vergessenheit.
Und der Familie dann die Urlaubsfotos nur so im Internet zu zeigen, oder auf dem iPad. Irgendwie ist das trotzdem nicht so, wie wenn man früher als Kind mit der Familie Fotoalben angesehen hat. Und was passt sich da besser, als dass ich ein Fotobuch von Snapfish testen durfte?
Ich hatte noch ziemlich viele Fotos aus dem Urlaub in London, im Frühjahr 2013. Und die wollte ich schon seit dem Urlaub als Fotobuch drucken lassen – jetzt ergab es sich einfach so. Perfekt!

Dann ging es also an das erstellen des Fotobuch bei Snapfish.
Sehr gut finde ich den Import von Fotos von Flickr. Einmal zum Flickr-Konto verbunden, kann man auswählen welche Fotos aus welchen Alben man benutzen möchte. Also kein mühseliges manuelles Uploaden, oder nerviges durchforsten des Foto-Archivs auf dem NAS.
Nach dem Import von Flickr zu Snapfish konnte ich aus dem importierte Album ein Fotobuch erstellen.
Anfangs hatte ich da irgendwie ein paar Probleme:
Nach dem ersten automatischen Befüllen, waren Hochkant-Fotos nicht richtig ausgerichtet. Und die im Fotobuch anständig zu drehen ist ein ziemliches Geraffel. Also habe ich im sie im Snapfish-Album eben alle zurechtgedreht. Auf Flickr werden sie aber alle korrekt ausgerichtet angezeigt. Irgendwo muss die Information also verlorengehen. Inzwischen wurde der Foto-Organizer bei Snapfish aber auch überarbeitet. Es sieht einfacher aus die Bilder zu bearbeiten/drehen und vielleicht wird die Ausrichtung ja jetzt auch korrekt übernommen.
Der zweite Punkt, mit dem ich Probleme hatte, war das automatischen Füllen des Buchs. Ich hatte die Fotos einfach so, wie ich sie von Flickr importiert hatte auch in das Fotobuch hinzugefügt. Um da eine Sortierung reinzubekommen, sollte man die Fotos in der Reihenfolge hinzufügen, wie man sie auch im Buch haben möchte. Eigentlich auch logisch – im ersten und zweiten Versuch dachte ich da aber einfach nicht dran.

Im dritten Versuch also klappte dann alles und ich konnte das Buch anständig befüllen. Hier und da noch ein wenig am Seitenlayout nachgedreht, ein paar Bilder nochmal von Hand an andere Stellen geschubst, und ich hatte es geschafft!

Ich entschied mich für die 20×30 Hardcover-Variante. In Hochglanz natürlich. In einer Präsentationsbox für 13€. Quasi eine Schachtel für das Fotobuch um es zu transportieren. Ein ziemlich robustes, edel aussehendes Teil.
Nach einigen Tagen kam das Buch dann auch schon an. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen.

Snapfish Fotobuch mit Präsentationsbox

Snapfish Fotobuch mit Präsentationsbox

Snapfish Fotobuch aufgeschlagen

Snapfish Fotobuch aufgeschlagen

Die Qualität ist wirklich ziemlich gut. Auf meiner Geburtstagsfeier konnte hatte ich endlich mal ein Fotobuch, das ich rumzeigen konnte. Wenn auch quasi ein Jahr zu spät, da ich schon letztes Jahr im Januar in London war – besser spät als nie!
Da ich mich für die Hochglanz-Variante entschied, muss man aber ziemlich aufpassen, nicht das ganze Fotobuch mit Fingerabdrücken zu versehen. Aber hey – das gehört zu Fotos doch irgendwie schon immer dazu?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Fotobuch war, welches ich bei Snapfish bestellt habe. Und wenn ich euch überzeugt habe, schaut doch mal hier:
Zum Snapfish Fotobuch

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Permalink

Autocomplete für bekannte SSH-Hosts auf OSX

Mac OSX Terminal

Eine Sache die OSX leider nicht von Haus aus kann, ist das Autocomplete für SSH-Hosts.
Hat man z.b. alle Server auf denen man arbeitet in der ~/.ssh/config hinterlegt, vereinfacht das einem schonmal einiges, da man nicht immer auf “servername.domainname.com” verbinden muss, sondern nur noch auf “servername”. Noch komfortabler wird es, wenn man die dort hinterlegten Server per Autocomplete auswählen könnte. Kann OSX eben nicht, aber da kann man mit ein paar zusätlichen Zeilen in der .bashrc nachhelfen!
Und die gibt es hier http://www.shocm.com/2011/01/ssh-autocomplete-on-osx/

Nach dem hinzufügen noch einmal die .bashrc neu einlesen, und schon gehts funktioniert das ganze.

Permalink

Mein Kommentar: Facebook, WhatsApp und WIR WERDEN ALLE STERBEN.

WTF Meme

Facebook hat WhatsApp gekauft. Für insgesamt schlappe 19 Milliarden US-Dollar.
OH MEIN GOTT, WIR WERDEN ALLE STERBEN, FACEBOOK!!!!!
Das muss anscheinend in den Köpfen einiger Leute vorgehen, die JETZT anfangen Panik zu schieben, sofort WhatsApp löschen und jeden davon überzeugen wollen eine Alternative benutzen zu müssen. Threema, Telegram, Hike… Was auch immer.

Es hat doch mehr oder weniger jeder mit vorher WhatsApp mit einer nicht ganz so tollen Verschlüsselung benutzt. Und jetzt, wo Facebook es kauft wird eine Panik geschoben und man kann sich nicht retten vor Artikeln wie “Die X besten WhatsApp-Alternativen”.
Und die werden dann natürlich auch auf Facebook geteilt. Weil Facebook so blöd ist! Dann hat Facebook ja meine Handynummer!

Was soll Facebook denn mit der Handynummer groß anstellen? Wo wir sind, was wir machen, was uns gefällt, wer unsere Freunde sind… All das weiß Facebook doch sowieso schon. Und wenn es nicht Facebook ist, ist es ein anderes Unternehmen, was hinter einem Messenger steckt und Daten sammeln kann. Aber hauptsache Facebook bekommt nicht die Handynummer!

Ich sehe das ganze eher als eine Chance für WhatsApp, noch besser zu werden. Ich könnte mir vorstellen, dass Facebook da vielleicht doch ein bisschen in Sachen Verschlüsselung nachbessert und WhatsApp irgendwie in den Facebook-Messenger zu integrieren, so dass man auch vom Computer aus an seine WhatsApp-Kontakte zu schreiben kann. Aber warten wir ab, was dabei rauskommt.