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VOIP/SIP-Telefonie auf dem Mac – so geht’s!

Telephone App

Lange bin ich schon Kunde der Telekom und habe dort auch einen VOIP-Anschluss. Die Einrichtung ist ein bisschen mehr Geraffel in der Fritzbox, sonst unterscheidet sich ein VOIP-Anschluss ja in der Benutzung nicht von einem herkömmlichen.
Mein neuer Job erfordert es jetzt aber, dass ich doch mal länger z.B. mit Kollegen telefoniere. Das Telefon da die ganze Zeit an das Ohr zu halten ist irgendwann ziemlich nervig. Da kam mir wieder in den Sinn, dass ich doch den VOIP-Anschluss habe, und man darüber doch bestimmt auch auf dem Mac über das Headset telefonieren kann.
Mit ein bisschen googlen findet man sogar eine Seite bei der Telekom, auf der die Verbindungseinstellungen stehen.

Jetzt braucht man noch eine App zum telefonieren. Ich probierte einige aus, am ende fiel die Wahl auf die kostenlose App “Telephone” (hier im Mac App Store).
Das Design ist ziemlich übersichtlich gehalten, aber es funktioniert alles ziemlich super. Und kommt ein Anruf rein, wird iTunes automatisch pausiert.

Telephone Accounts
Der “Vollständige Name” ist eure Telefonnummer, der Benutzername eure Mail-Adresse bei der Telekom. Der Rest in diesem Schritt sollte selbsterklärend sein.

Telephone Accounts Erweitert
Hier ist die SIP-Adresse eure Telefonnummer mit dem Zusatz @t-online.de, der Proxy ist auch selbsterklärend.

Telephone Netzwerk
In den Netzwerk-Einstellungen nun nochmal den SIP-Proxy und den STUN-Server eintragen, und schon kann lostelefoniert werden.

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Erfahrungsbericht: Fotobuch von Snapfish

Snapfish Fotobuch mit Präsentationsbox

Als Hobby-Fotograf, der mal hier und da ein paar Schnappschüsse macht, hat man immer eine ganze Menge an Fotos auf der Platte liegen. Einige Fotos aus diesem Haufen bearbeitet man dann und lädt sie zu Flickr, 500px oder wo auch immer hoch und schon geraten sie fast wieder in Vergessenheit.
Und der Familie dann die Urlaubsfotos nur so im Internet zu zeigen, oder auf dem iPad. Irgendwie ist das trotzdem nicht so, wie wenn man früher als Kind mit der Familie Fotoalben angesehen hat. Und was passt sich da besser, als dass ich ein Fotobuch von Snapfish testen durfte?
Ich hatte noch ziemlich viele Fotos aus dem Urlaub in London, im Frühjahr 2013. Und die wollte ich schon seit dem Urlaub als Fotobuch drucken lassen – jetzt ergab es sich einfach so. Perfekt!

Dann ging es also an das erstellen des Fotobuch bei Snapfish.
Sehr gut finde ich den Import von Fotos von Flickr. Einmal zum Flickr-Konto verbunden, kann man auswählen welche Fotos aus welchen Alben man benutzen möchte. Also kein mühseliges manuelles Uploaden, oder nerviges durchforsten des Foto-Archivs auf dem NAS.
Nach dem Import von Flickr zu Snapfish konnte ich aus dem importierte Album ein Fotobuch erstellen.
Anfangs hatte ich da irgendwie ein paar Probleme:
Nach dem ersten automatischen Befüllen, waren Hochkant-Fotos nicht richtig ausgerichtet. Und die im Fotobuch anständig zu drehen ist ein ziemliches Geraffel. Also habe ich im sie im Snapfish-Album eben alle zurechtgedreht. Auf Flickr werden sie aber alle korrekt ausgerichtet angezeigt. Irgendwo muss die Information also verlorengehen. Inzwischen wurde der Foto-Organizer bei Snapfish aber auch überarbeitet. Es sieht einfacher aus die Bilder zu bearbeiten/drehen und vielleicht wird die Ausrichtung ja jetzt auch korrekt übernommen.
Der zweite Punkt, mit dem ich Probleme hatte, war das automatischen Füllen des Buchs. Ich hatte die Fotos einfach so, wie ich sie von Flickr importiert hatte auch in das Fotobuch hinzugefügt. Um da eine Sortierung reinzubekommen, sollte man die Fotos in der Reihenfolge hinzufügen, wie man sie auch im Buch haben möchte. Eigentlich auch logisch – im ersten und zweiten Versuch dachte ich da aber einfach nicht dran.

Im dritten Versuch also klappte dann alles und ich konnte das Buch anständig befüllen. Hier und da noch ein wenig am Seitenlayout nachgedreht, ein paar Bilder nochmal von Hand an andere Stellen geschubst, und ich hatte es geschafft!

Ich entschied mich für die 20×30 Hardcover-Variante. In Hochglanz natürlich. In einer Präsentationsbox für 13€. Quasi eine Schachtel für das Fotobuch um es zu transportieren. Ein ziemlich robustes, edel aussehendes Teil.
Nach einigen Tagen kam das Buch dann auch schon an. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen.

Snapfish Fotobuch mit Präsentationsbox

Snapfish Fotobuch mit Präsentationsbox

Snapfish Fotobuch aufgeschlagen

Snapfish Fotobuch aufgeschlagen

Die Qualität ist wirklich ziemlich gut. Auf meiner Geburtstagsfeier konnte hatte ich endlich mal ein Fotobuch, das ich rumzeigen konnte. Wenn auch quasi ein Jahr zu spät, da ich schon letztes Jahr im Januar in London war – besser spät als nie!
Da ich mich für die Hochglanz-Variante entschied, muss man aber ziemlich aufpassen, nicht das ganze Fotobuch mit Fingerabdrücken zu versehen. Aber hey – das gehört zu Fotos doch irgendwie schon immer dazu?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Fotobuch war, welches ich bei Snapfish bestellt habe. Und wenn ich euch überzeugt habe, schaut doch mal hier:
Zum Snapfish Fotobuch

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Autocomplete für bekannte SSH-Hosts auf OSX

Mac OSX Terminal

Eine Sache die OSX leider nicht von Haus aus kann, ist das Autocomplete für SSH-Hosts.
Hat man z.b. alle Server auf denen man arbeitet in der ~/.ssh/config hinterlegt, vereinfacht das einem schonmal einiges, da man nicht immer auf “servername.domainname.com” verbinden muss, sondern nur noch auf “servername”. Noch komfortabler wird es, wenn man die dort hinterlegten Server per Autocomplete auswählen könnte. Kann OSX eben nicht, aber da kann man mit ein paar zusätlichen Zeilen in der .bashrc nachhelfen!
Und die gibt es hier http://www.shocm.com/2011/01/ssh-autocomplete-on-osx/

Nach dem hinzufügen noch einmal die .bashrc neu einlesen, und schon gehts funktioniert das ganze.

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Mein Kommentar: Facebook, WhatsApp und WIR WERDEN ALLE STERBEN.

WTF Meme

Facebook hat WhatsApp gekauft. Für insgesamt schlappe 19 Milliarden US-Dollar.
OH MEIN GOTT, WIR WERDEN ALLE STERBEN, FACEBOOK!!!!!
Das muss anscheinend in den Köpfen einiger Leute vorgehen, die JETZT anfangen Panik zu schieben, sofort WhatsApp löschen und jeden davon überzeugen wollen eine Alternative benutzen zu müssen. Threema, Telegram, Hike… Was auch immer.

Es hat doch mehr oder weniger jeder mit vorher WhatsApp mit einer nicht ganz so tollen Verschlüsselung benutzt. Und jetzt, wo Facebook es kauft wird eine Panik geschoben und man kann sich nicht retten vor Artikeln wie “Die X besten WhatsApp-Alternativen”.
Und die werden dann natürlich auch auf Facebook geteilt. Weil Facebook so blöd ist! Dann hat Facebook ja meine Handynummer!

Was soll Facebook denn mit der Handynummer groß anstellen? Wo wir sind, was wir machen, was uns gefällt, wer unsere Freunde sind… All das weiß Facebook doch sowieso schon. Und wenn es nicht Facebook ist, ist es ein anderes Unternehmen, was hinter einem Messenger steckt und Daten sammeln kann. Aber hauptsache Facebook bekommt nicht die Handynummer!

Ich sehe das ganze eher als eine Chance für WhatsApp, noch besser zu werden. Ich könnte mir vorstellen, dass Facebook da vielleicht doch ein bisschen in Sachen Verschlüsselung nachbessert und WhatsApp irgendwie in den Facebook-Messenger zu integrieren, so dass man auch vom Computer aus an seine WhatsApp-Kontakte zu schreiben kann. Aber warten wir ab, was dabei rauskommt.

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AirPlay Mirroring auf AppleTV auch mit einem älteren Mac – so geht’s!

AppleTV

Vor kurzem kaufte ich mir ein AppleTV – ohne vorher zu checken ob mein MacBook Pro (Mid 2010) überhaupt das AirPlay Mirroring kann. Kann es nicht, stellte ich dann fest. Offiziell werden nämlich nur Macs ab 2011 unterstützt. Nun war das AppleTV aber gekauft und eine Lösung musste gefunden werden.
Recht schnell stieß ich dann auf AirParrot (hier zu kaufen), ein Tool das AirPlay Mirroring auch auf älteren Geräten möglich macht. In der Testversion kann man es 20 Minuten lang testen, danach wird das Mirroring beendet. Für 9.99$ (~7.20€) ein ganz passabler Preis, um dieses Feature nachzurüsten. Auf Facebook kann man auch noch einen 15% Code bekommen.

AirParrot Ausgabegerät (Connection Blocked)Anfangs hatte ich ein kleines Problem mit der Audio-Übertragung. In AirParrot wurde immer die Meldung “Connection Blocked” angezeigt. Um dies zu beheben muss man bevor man AirParrot startet als Ausgabegerät für die Audiowiedergabe AirParrot auswählen (alt-Klick auf das Lautsprecher-Symbol in der Menu-Bar und AirParrot auswählen). Dann kann man im AirParrot-Menü auch das Audio-Streaming aktivieren.


Und schon kann man Filme, oder was man eben streamen möchte, auf dem AppleTV wiedergeben. Auch auf einem Mac von vor 2011.